Gericht der Woche – Label Rouge Lachs

auf der Haut gebraten, mit Kürbis-Gurkengemüse, Buttermilch und Granatapfelglace

Der klare, kalte Atlantik vor der wilden Küste Schottlands bietet ideale Voraussetzungen für die Zucht von feinstem Lachs. Damit diese natürlichen Voraussetzungen erstens erhalten bleiben und zweitens zu Lachsen führen, deren kompromisslose Qualität und beispielhafter Geschmack höchste Ansprüche der Gourmets erfüllen, hat das französische Ministerium für Landwirtschaft und Fischerei den schottischen Züchtern ein Angebot gemacht: Wenn diese sich bereit erklären würden, ihre Lachse nach den strengen Kriterien des Ministeriums aufzuziehen, könnte diesen Fischen das begehrte „Label Rouge“ verliehen werden.

Die Züchter haben die französischen Vorgaben akzeptiert und sie konsequent befolgt; deshalb wurde der schottische Lachs 1992 als erster Fisch und als erstes nicht-französisches Produkt überhaupt mit dem begehrten Etikett ausgezeichnet. Das „Label Rouge“ war und ist eine wohlverdiente Bestätigung für die Lachsfarmer, die sich in wegweisender Pionierarbeit kompromissloser Qualität und lückenloser Rückverfolgbarkeit verschrieben haben.

Das „Label Rouge“ garantiert perfekte Qualität.
Im Lebensmittellexikon steht: „Das Label Rouge ist keine Handelsmarke, sondern ein amtliches Gütesiegel, das unabhängig von irgendwelchen Handelsmarken vergeben wird.“ Und weiter heißt es: „Bei allen Produkten, die das Label Rouge tragen dürfen, stehen drei Merkmale im Vordergrund:

  • Eine perfekte Qualität in ernährungswissenschaftlicher, geschmacklicher und hygienischer Hinsicht,
  • eine strenge Kontrolle in allen Stadien der Erzeugung des Erzeugerbetriebs, der Futtermittel bis zur Präsentation auf dem Ladentisch sowie eine maximale Sicherheit für den Verbraucher.

Ursprünglich wurde das „Label Rouge“ 1965 für Geflügel geschaffen, um die traditionelle und naturnahe Tierhaltung zu fördern; inzwischen wird es nach strengsten Kriterien auch für Rind-, Kalb-, Lamm- und Schweinefleisch, für Obst, Gemüse, Käse und andere Milchprodukte sowie auch für Fisch und Meeresfrüchte verliehen.

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